Montag, 24. November 2014

QSL-Karten

Nach langer Zeit gibt es mal wieder einen neuen Beitrag von mir.
Bei meinem letzten Besuch unseres OV-Abends lagen einige QSL-Karten für mich bereit. Einige davon möchte ich heute mal zeigen.

DR1A ist eine Kontest Station aus Deutschland


DF2SD war portabel auf einem Berg in Österreich im Rahmen von SOTA


DA0TTO war ein Sonderrufzeichen zum Anlass des 1100. Geburtstages von Kaiser Otto dem Großen.


Der Ortsverband Lindau am Bodensee betrieb zum 50jährigen Bestehen des Vereins die Sonderstation DL50LINDAU.
Mit diesem Rufzeichen hatten sie in 12 Monaten Kontakt zu 5000 Stationen aus 75 Ländern.


PC5Z/P war als Portabel Station in einem der Niederländischen Natur Parks PAFF


F8DBF, Sebastien, ist aus der Nähe von Brest in Frankreich


Die Station von EI4CF, Niall,ist in der Nähe von Galway, Irland


EA3GHZ's Station befindet sich südlich von Tarragona in Spanien.


C4W ist das Rufzeichen einer Kontest Station auf Zypern


JY5MM ist ein Funkamateur aus Amman in Jordanien


In Kuwait City ist 9K2HN, die Station von Hamad beheimatet.


Kennan, KE3X hat seinen Standort in Washington DC, USA.


Der Standort von John, VE3EJ, befindet sich westlich der Niagarafälle in Kanada.


Die Station P49Y, betrieben von Andrew, befindet sich in 8100km Entfernung von meinem Standort, auf der Insel Aruba nördlich von Venezuela.


Meine Station, mit der ich die Verbindungen zu den oben genannten Stationen hatte, besteht aus einem IC-703 mit einer Ausgangsleistung von 10 Watt und einer Windom-Antenne für die Kurzwellenbänder von 40 bis 10 Meter.

Mittwoch, 28. März 2012

Wie weit kommt man mit 10 Watt?

Am letzten Wochenende fand der WPX-Contest in SSB statt.
Da ich lange Zeit nicht mehr die Station eingeschaltet hatte, entschloss ich mich, mal wieder meinen 40m Dipol aufzuhängen und etwas Betrieb zu machen.
Diesen Dipol benutze ich meist für meine SOTA Aktivitäeten und er besteht lediglich aus 2x 10,40m Draht, einer Filmdose die den Feedpunkt darstellt und ca 10m RG58.
Als TRX nutze ich einen Icom IC-703 mit einer Ausgangsleistung von 10 Watt.
Der 40m Dipol hat die schöne Eigenschaft auch auf 15m resonant zu sein und bietet somit die Möglichkeit sowohl auf 40m als auch auf 15m aktiv zu werden.
Für einen weltweiten Contest ist die Teilnahme mit einer Sendeleistung von nur 10 Watt schon ziemlich gewagt, da die Standard Sendeleistung eigentlich bei 100 Watt liegt und die ernsthaften Teilnehmer mit Endstufen im Kilowatt Bereich aufwarten können.
Da bei solch einem Wettbewerb Stationen aus fast allen Ländern teilnehmen besteht die Chance Kontakt zu dem einen oder anderen neuen Land aufzunehmen.
Pünktlich um Mitternacht ging es los und mit meinem ersten QSO erreichte ich Serbien auf 40m. Aber schon meine zweite Verbindung brachte mir mit der Türkei ein erstes neues Land.
Insgesamt verbrachte ich knapp 10 Stunden an der Station und erreichte in dieser Zeit knapp 80 Stationen.
In Europa erreichte ich Länder wie Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, Gross Britannien, Irland, Luxemburg, Niederlande, Belgien Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Schweiz, Österreich, Polen, Russland, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Rumänien, Griechenland, Zypern, Weissrussland, und Litauen.
Weiter ging es mit Türkei und Kuwait, Tunesien, Marokko und Cap Verde. Dann gings noch über den großen Teich an die Ostküste der USA und Kanada.
Auch Südamerika hielt mit Aruba und 2 Stationen aus Brasilien im Log Einzug.
Das Fazit für mich ist, dass man auch mit geringer Sendeleistung große Entfernungen überbrücken kann, wenn man etwas Geduld mitbringt.
Ein Kontest ist da eine gute Möglchkeit neue Länder zu arbeiten weil erstens viele Stationen qrv sind und zweitens die Teilnehmer an den großen Konteststationen meist ein gutes geschultes Gehör und gute Antennen haben um auch leise Signale aufzunehmen.

Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spass gemacht, auch weil ich am Sonntag Morgen bei der Suche nach neuen Ländern, auf eine portable Station aus Deutschland stiess, die gerade einen Berggipfel in Hessen für SOTA aktivierte.
Nach dem QSO mit mir gabs dann ein kleineres Pile-Up auf dieser Frequenz, da in der Zwischenzeit diese Aktivität im Internet publik gemacht wurde.

Samstag, 2. Juli 2011

Blaue Listen

Einige werden sie noch kennen, die "Blauen Listen" von den Freizeitgruppen Amateurfunk der Bosch-Gruppe.
Mir fielen 2  dieser Listen wieder in die Finger, als ich meine Unterlagen wegen eines bevorstehenden Umzugs durchsah.
Diese Listen wurden ca. bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts kostenlos an Interessenten abgegeben, lediglich die Portokosten mussten übernommen werden.
Es gab eine Länderliste für das DXCC, WAE, eine DOK-Liste und auch eine Liste der FM-Relaisfunkstellen in Deutschland und Europa. Zusammengestellt wurden die Listen, zumindest die beiden die sich in meinem Besitz befinden, von DL7CW(sk).
In der Vor-Internet-Zeit waren diese Listen eine große Hilfe für aktive Funkamateure, die damit ihren jeweiligen Punktestand für die wichtigsten Diplome überprüfen konnten.
Heute sind solche Listen in Papierform sicher obsolet, da man sich jederzeit über entsprechende Seiten im Internet über aktuelle Änderungen und Neuerungen informieren kann.
Vielleicht aber auch gerade deshalb erinnern diese Listen an die umfangreiche und zum Teil mühevolle Arbeit die Funkamateure schon immer für andere auf sich genommen haben um für viele die Suche nach Informationen einfacher zu gestalten.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Fieldday des Ortsverbandes Limburg (F14)

Wie jedes Jahr, so veranstaltete der Ortsverband Limburg (F14) des DARC, wieder einen Fieldday oder auch Sommerfest genannt.
Wie im letzten Jahr, hatten wir wieder die Grillhütte bei Nentershausen angemietet.
Dieser Standort ist nicht allzu weit von Limburg entfernt und kommt damit den Wünschen der meisten Teilnehmer entgegen.


Hier die Hütte mit dem Anhänger, mit dem wir unser Equipment transportierten.

So ein Fieldday bedeutet außer Funken auch immer "Arbeit". Es müssen neben den einzelnen Funkstationen einige Antennen aufgebaut werden.
Unsere "Antennenfarm" bestand, wie auch im Vorjahr, aus einer 17 Element Langyagi für 2m, einer Yagi für 70cm, einer Rundstrahlantenne für 2m und 70cm und auf einem 2ten Mast einem 3 Element Beam für 20, 15 und 10 Meter. Die Bänder 40 und 80 Meter deckten wir mit einer W3DZZ ab.
Dazu kam noch ein selbstgebauter Dipol für 40 Meter an einem Glasfibermast, einer mit einem 1:9 Unun gespeisten Schleife für 80 Meter und einer selbstgebauten Microvert-Antenne für 20 Meter.


Hier ein Blick auf den 3 Element Beam im Vordergrund und die Antennen für 2m und 70cm im Hintergrund.


An Stationen standen uns ein Kenwood TS850E, ein Yaesu FT857, ein IC7200 und ein IC730 sowie diverse Handfunkgeräte zur Verfügung.


Obwohl Mitte Juni sommerliche Temperaturen herrschen sollten, wurde es doch vor allem gegen Abend recht kühl und wir waren froh, daß uns in der Hütte ein  Holzofen mit genügend Wärme versorgte.


Weitere Bilder von diesem Fieldday als auch von früheren Aktivitäten finden sich auf der Homepage des Ortsverbandes Limburg. F14 bei QSL.NET   F14 bei DARC.DE

Sonntag, 6. Juni 2010

Portabel am Mainufer

Heute war das Wetter mal wieder sehr gut und so bin ich mal wieder mit meiner Station ans Mainufer um meinem Hobby zu frönen.
Dazu baute ich an meinem Lieblingsplatz einen 40m Dipol mit Hilfe eines 10m Glasfibermastes auf.
Der Transceiver, ein IC703, wird aus einem Bleigelakku mit 7Ah gespeist, der bei einer Senderausgangsleistung von 10Watt durchaus mehrstündigen Betrieb erlaubt.
Mein erstes QSO gelang um 5:25 UTC mit II2JD, einer Station auf einem Museumsschiff in Venedig.
Es folgten weitere verbindungen mit Stationen aus Italien Frankreich Grossbritanien, Österreich, Deutschland, Niederlande und den Abschluss bildete 9A3TA aus Zagreb gegen10:30 UTC.
Insgesamt kamen 31 Stationen ins Log.
Gehört habe ich auf 40m noch wesentlich mehr und weiter entferntere Stationen. Zum Beispiel HI3K (Dominikanische Republik), VK3GK (Australien), AA4MD (Tampa, Florida, USA) und ZL1BMW (Neu Seeland).
Mit einer Sendeleistung von 10 Watt und dem Pile-Up auf der Frequenz war aber realistischer Weise für mich kein Durchkommen.
Hier noch ein Bild von meinem Stationsaufbau am Mainufer in Offenbach.

Sonntag, 7. Februar 2010

Bastelnachmittag

An diesem Wochenende kam mein ältester Enkel zu Besuch. Vor einiger Zeit hatte ich ihm versprochen, daß wir zusammen ein Radio aufbauen.
Ich hatte im letzten Jahr den Bausatz eines "Retro Radios" gekauft und so langsam wurde es ja auch mal Zeit, daß dieser Bausatz aufgebaut wird.
Bevor es aber an den Bausatz ging, wurde erstmal der Umgang mit dem Lötkolben geübt.
Dazu hatte ich 12 gleichlange Stücke verzinnten Kupferdraht bereitgelegt aus denen Keanu einen Würfel zusammen löten sollte.

Nach etwas Übung gelang ihm dies auch ohne verbrannte Finger und schon war das erste Erfolgserlebnis geschafft.


Nun kam also das eigentliche Projekt, das Radio, ins Spiel. Karton aufmachen...


...und mal schauen was da so alles drin ist.


Zuerst werden laut Anleitung die mechanischen Elemente wie Lautsprecher, Lautstärkeregler und Messinstrument eingebaut.


...und schon sieht es äußerlich fast wie ein Radio aus. Es fehlt nur noch der Drehkondensator. Aber der wird erst ganz zum Schluss in das Gehäuse eingebaut, da an diesem Bauteil die komplette Leiterplatte mit der Elektronik angebaut wird.


Die benötigten Anschlussdrähte müssen erstmal abisoliert werden. Keanu hält die Drahtenden in die Abisolierzange und Opa darf die Zange zusammendrücken.


Nun wirds ernst. Die Widerstände sind zwar durch Farbringe gekennzeichnet, vorsichtshalber messen wir die Werte aber nochmal mit dem Ohmmeter nach.


Den richtigen Einbauort auf der Leiterplatte suchen und die Anschlussdrähte in die richtigen Bohrungen stecken.


Nach der Übung mit dem Würfel klappt auch das Einlöten der Bauteile auf der Platine ohne große Probleme.


Trotzdem ist es besser, nach dem Löten nochmal mit der Lupe genau nach den Lötstellen zu schauen. Eventuell vorhandene Fehler die man jetzt durch bloßes Anschauen findet, braucht man später nicht aufwendig zu suchen.


Es ist geschafft. Das Radio ist fertig und es funktioniert tatsächlich....

Fazit der vergangenen 3 Stunden: Es hat beiden Spass gemacht und bei Gelegenheit wird sicher wieder mal etwas gemeinsam gebaut.